online am 16. Februar 2020 - 20:13 Uhr

 

Pizakaze oder wie kommt das Schlagzeug in den Chor?

 

 


Am Samstag, 15. Februar, machte sich eine kleine Gruppe von Interessierten des DaCapo-Chors Klingenberg auf den Weg nach Würzburg, um im Jugendzentrum „Bechtolsheimer Hof“ in die ersten Töne für eine „human percussion“ hineinzuschnuppern.

Als Dozent fungierte der junge Hamudi Sheikhnabi, der 2015 als Flüchtling mit seiner Familie aus Syrien nach Deutschland kam. Über die Schule fand er Kontakt zum Jugendzentrum und hat dort die Möglichkeit sein Hobby „Beatboxing“ auf der Bühne und als Dozent auszuleben. Als Autodidakt ist er definitiv ein Naturtalent. Kaum waren die ersten Töne eines Liedes angestimmt, schon hatte er den passenden Rhythmus auf den Lippen. Hi-Hat, Snare Drum und Bass Drum waren deutlich zu hören.

Umso schwieriger war es für die Teilnehmer, diese Vorgaben umzusetzen. Ein stimmloses „P“, dann ein „tz, tz,“ und vielleicht auch noch ein „K“. Das Ganze dann im passenden Rhythmus. Die Zunge hinter die obere Zahnreihe, atmen während der Tonerzeugung nicht vergessen, die Luft streift an den Zungenrändern vorbei und bitte, bitte im Rhythmus bleiben! Viele Dinge auf einmal, die es nun gilt mit ständiger Übung zu perfektionieren.

Nach vier Stunden war die wirklich interessante Einführung in die Welt der „menschlichen Percussion“ zu Ende und mit ein paar Hausaufgaben versehen ging es auf den Heimweg. Hamudi wird uns auch weiterhin begleiten und unser anstehendes Projekt „PZKZ“ unterstützen.